Senatorin meets Ostprinzessin

In Berlins Mitte traf am späten Nachmittag des gestrigen Tages – in zufälligem Rahmen – Senatorin Katrin Lompscher (LINKE) mit der Ostprinzessin zu zwanglosen Gesprächen zusammen, in welchen die Frau Senator ausgiebig berlinerte.

Als sie vor zwei Jahren zur Senatorin gekürt wurde, da war sie das einzige Mitglied des Berliner Senats, das berlinerte; dies war ihr Erkennungs- und Markenzeichen, das außerdem ihrer frei gewählten Proklamation Ausdruck verlieh, den Boden unter den Füßen nicht verloren zu haben und ihn nicht verlieren zu wollen.

Mittlerweile berlinert Frau Senatorin nicht mehr öffentlich.

Doch zurück zum durchaus anregenden Gespräch. Nach einigen Erörterungen der politischen Lage in Berlin, deren Schwerpunkt sich im Thema „Macht und Manipulation“ bildete, aber auch die Themen „Privatisierung“, „Kalkulatorische Kosten“ und „Volksbegehren“ sowie verschiedenste Stadtentwicklungsplanungen umfassten, zeigte sich die Senatorin begeistert:

„Ick merke schon, wir mögen uns besonders!“

Wie weiterhin bekannt wurde, entbehrten die Worte der Senatorin einer gewissen Ironie nicht. Noch am späten Sonntagabend gab die Ostprinzessin hierzu eine Stellungnahme ab:

„Hinsichtlich der Äußerung der geehrten Frau Senatorin schätze ich mich in außerordentlichem Maße froh, mitunter sogar glücklich, etwaige Missverständnisse oder Ungenauigkeiten, welche in unseren Gesprächen eventuell hätten auftreten mögen, bereits nach kurzer Zeit ausgeschlossen und der Frau Senatorin deutlich und wiederholend für ihre Mitwirkung an der unheilvollen Politik des Berliner Senats die ihr gebührende Anerkennung entgegengebracht zu haben.“

Die Senatorin wollte oder konnte sich zu den Gesprächen bislang nicht erneut äußern.

Eine Reaktion zu “Senatorin meets Ostprinzessin”

  1. PetitePatate

    Na, da hattest Du es ja mit einer rhetorisch äußerst bewanderten Senatorin zu tun. Es ist ja nicht selten mehr als entlarvend, wenn man den Politikern mal etwas auf den Zahn fühlt. Da zeigen nicht wenige ihr wahres, noch hässlicheres (als sowieso schon) Gesicht.

    Ich hatte kürzlich folgende Begegnung: Roland Koch war auf seiner Promo-Tour “Koch kocht”. Und was tut der Suppenkasper dann vor Ort? Er schmiert Schnittchen! Nein, danke. In der Not schmeckt die Wurst auch ohne… äh… Koch.

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