Monatsarchiv für Januar 2012

Kacke, Kinder, ist auch Kunst

Samstag, den 28. Januar 2012

White on Whites „Non-controversial shit“ im Theaterdiscounter. Charmant.

Good Bye, Future!

Samstag, den 28. Januar 2012

Ein charmantes, wundersames Gebäude an der Pappelallee im Prenzlauer Berg, in welchem bis in diese Tage hinein der sich auch als „Bar im Fortschritt“ titulierende Klub der Republik residiert, wird abgerissen. An seiner statt entstehen Eigentumswohnungen à la absoluter Langeweile. Das unter totalen Verwertungskriterien nicht optimal genutzte Areal wird damit nicht nur um eine der […]

Ort, der uns gefunden

Freitag, den 27. Januar 2012

Zeitenwende Dort nur schauten wir, sähen, hier nun stehen wir und bauen, gehen nicht fort, auch wenn wir niemals da sein können, am Ort, der uns als Wir gebar und alle Einzelhaft bezwang, in durstigen Träumen. Denn Appell allein im Widerklang sein Wollen trägt zum Born. Wir stimmen an, ermächtigt aller Liebe Kraft und Zorn, […]

In stupidem Diskursstau

Samstag, den 14. Januar 2012

Durchaus interessantes Thema, unterhaltsam verpackt, mit überzeugenden Choreografien und einigen guten Ansätzen, leider oftmals zu oberflächlich und voller Unschärfen, sowohl in analytischer als auch in humoresker Hinsicht. Ein Stück von PENG! Palast. Gesehen im Theaterdiscounter. the holycoaster s(hit) circus startet als gescheit gemeinter aber gescheiterter Dokumentarfilm über die Begegnung von Deutschen und Schweizer Schauspielern mit […]

Social Network Intervention

Mittwoch, den 11. Januar 2012

Was macht das für ’nen Sinn, immer zu gefallen – Nachschub ohne Ende auf dem Egotrip. Tauscht Computer gegen Fernseher, eure iPhones für Bananen, oder nehmt ’ne Kapsel Zyankali – dann back ich Kuchen euch und singe dieses Lied. Ich dreh ’nen Clip davon, stell ihn dann auf YouTube, twittre es euch allen und poste […]

Shelly Phillips im Untergrunddschungel

Dienstag, den 10. Januar 2012

Wer Shelly Phillips begegnet, wird kaum umhinkommen, das Attribut „süß“ zu gebrauchen, es wenigstens aber zu denken, gleichwohl die Frontfrau der Nachwuchsband Kein Frühstück auch das auf Standby geschaltete innere Raubtier nicht verhehlt. Bühnenluft macht Zaubern, und genau dies ist das Metier von Shelly Phillips – stets unter Strom und doch bedacht, beobachtend, verletzlich, ein […]