Lauti

Freigefangen

Bist zu viel du von dem Einen
und zu wenig von dem Anderen,
wasche dein Herz, befreie es
von jenem Klecks des Schicksals.
Dass es heile und erstarke. Und
im Auge verwahre sein Glück.
Dass es dir den Weg leuchte,
in überheller Nacht. Verbanne
die Schreie deiner Ohnmacht
in die weiten Hallen mächtiger
Vergangenheit. Dort empfange sie,
in aller Duldsamkeit. Dass
der sachte Atem der Erneuerung
sich in deinem löse und getreu
vor dein Verlangen spanne.