Lauti

Im Wechseln der Zeiten

Wir gehen durch durstige, hungrige Träume
Wir stimmen ein, treten an zum Abgesang
In aller Liebe Kraft und Zorn – wir gönnen –
Und räumen jedem Ende neuen Anfang ein
Und niemand, der uns an die Kette zwang
Wird den Widerklang aufhalten können.

Im Neuen erschaffen wir Räume, inwärts
Von Unruhen umrankt, dem Glück erbaut
Orte kühner Architekturen, reich an Marter
Herzkammern prunkvoll erstrahlender Güte
Von leuchtendem Kristall und weißer Jade
Einen Himmel aus sternfarbenem Samt –
Was unsere Zimmer baut, verlangt Träume
Tauendes Dynamit, ohne Versicherung:
Freuden wahrhaft schönster Götterfunken

Was tragen Flügel, wo hinein, wo hinaus
Was wird dann geworden sein, bis wann
Welche Weisheit sah aus schwarzen Augen
Was trägt uns in ihr Licht, in Ewigkeit –
Sind wir bereit für die große Umarmung
Für das Unbekannte auf den kleinen Füßen
Und wer bringt es zur Welt – in welche –
Und welcher schwören wir unsere Treue?
Die bekannte zerfällt: Platz für eine neue

 

Für Nairam.