Lauti

Letzte Worte

In der Unruh deiner Ruhestatt
steh am Rand ich – an der Furche,
die dein Pflug in mein Leben zog,
jenem unweigerlichen Abgrund –,
schwanke hin, dann wieder her;
jeder Schwenk trägt sie höher,
gräbt mich tiefer, wiegt sich schwer,
an Verzweiflung, in heisrem Schrei,
flehentlich, geschrien der Vernunft,
die sich ersann, deiner letzten Worte
Trost entliehen: Lass mich ziehen,
Gefährte, wohin ich gehen muss,
und halte deine Hand geöffnet,
so, als läge meine noch darin –

du weißt: ich liebe dich.