Lauti

Wohin wir tragen

I.

Zu dir, an deine Orte, nimm mich,
in das Sonnenlicht aus deinen Händen,
in die Unruhen deiner Heimat,
hinter die schiefen Giebel der Hütte,
in deren Schatten sich die Wege teilen
zu den ungefundnen Orten.

An deine Tür ruf ich den Pegasos:
er wird den Weg zu seinem Reiter nehmen,
und den nur tragen, des’ geweihte Seele
den Pfad ersieht, in sichrem Geleit,
unter schweren, dunklen Schleiern,
durch Labyrinthe tanzender Geisterschar.

Dass einst wir hinter den Wolken reiten,
wo sich erbaut, was unsere Sehnsucht schuf,
dessen Geheimnis sich zu wahren weiß,
bewacht vom Geheiß achtbarer Erhebung,
dem sich entlieh, was uns geleiten will
an hohe Orte in magischer Ausweitung.