Lauti

Worin wir sind

Brauchen Sterne den Himmel? Musik
ist Leben im Selbst, allein, der Krieg
darin: die Liebe – Schwur des Sesam.

Sinnen auf die große Schlacht heißt Treue
schwören, ohne die wir sänken in Scham
und Reueleid; Tod ist eine Floskel nur.

Feinde, in Leben verbannt, deren Pacht
ihr Sterben ist – der Tod ist ein Schelm;
der Kontrakt endet, bevor wir ihn lesen.

Irgendwo im Etwa der Wahrscheinlichkeit
fallen wir uns zu als unser einzig Erbe;
Tod lacht – und hält all sein Versprechen.

Doch verspricht, wer alles halten kann,
nicht zu wenig noch? Ein Fluss im Meer,
auch er fließt; Hoffen breitet sein Bett.

Der Weisheit letzter Schluss gerinnt
zum Mut der Erinnerung: kein Sieg
heilt – Licht ist gern im Dunkel.