Mitschnitt Ziviler Ungehorsam & Zukunftstipp
„Wer hat hier die Macht und wie geht er damit um?“
Wir wollen kein Stadtschloss, keine Kopie, keine Schlossfassaden, keine Erinnerungskulisse. Wir - das sind die Berliner, die dazu von den selbsternannten Luftschlossbeauftragten nie gefragt wurden, immerhin aber in Umfragen ein Stadtschloss regelmäßig ablehnen.
Schon die Berliner vergangener Zeiten haben das Stadtschloss vehement abgelehnt und die Baustelle Spree-geflutet, um ein Zeichen dagegen zu setzen. Das ist nun schon Jahrhunderte her - aber die Spree fließt ja immer noch und frech und kreativ sind viele Berliner auch heutzutage…
Haben eigentlich nur die von „Großmannssehnsucht“, Geschichtsklitterung und Kapitalinteressen unbeeindruckten („verschonten“ kann man ja nicht sagen…) Menschen noch Visionen jenseits der Planungen zu einem „Humboldt-Forum“? Und warum ziehen die, die ein sog. heiles Stadtbild präferieren, eigentlich nach Berlin? Ich sage mal: Regensburg hieße euch herzlich willkommen!
Zur Erinnerung:
MP3-Live-Mitschnitt „Wer hat hier die Macht und wie geht er damit um?“
Bebilderung der Aktion bei ABRISSBERLIN: Offener Brief an den Senat

Foto: Editha Künzel
„mit-mischen (im)possible? - Die Konstituierung der Stadtgesellschaft - Stadtforum Berlin 2020“ im Filmkunsthaus Babylon am Rosa-Luxemburg-Platz:
Wer einmal eine Alibi-Veranstaltung par excellence erleben möchte, der besuche einfach ein sogenanntes „Stadtforum“ aus dem geschätzten Hause der Stadtentwicklungssenatorin Junge-Reyer. Diese macht vor etwa 400 ZuhörerInnen klare Ansagen! Am Anfang des Live-Mitschnitts ist die „Auszeichnung für Ignoranz“ (vom Palastbündnis) zu hören, danach der Anfang der Rede der Senatorin, die hier glücklicherweise aus Versehen die Wahrheit spricht…
„Der Großen Hochmut wird sich legen, wenn unsre Kriecherei sich legt.“
Gottlieb August Bürger

Am 28. Oktober 2007 um 21:27 Uhr
Du weißt schon, dass die Sache mit dem “Berliner Unwillen” zu Ungunsten der Bürger ausging?
http://tinyurl.com/2xjahp
Am 28. Oktober 2007 um 21:43 Uhr
Na ja, wenn man sich heut - ganz offenbar - sogar noch oder wieder dran erinnert, ist ja das sozusagen kulturell entscheidende Moment nicht als Verlierer aus der Auseinandersetzung hervorgegangen.