B.

Ich stehe in der Welt, verwirrt von ihr
Viel hat mit dem Krieg zu tun
Dem, was er aus ihr machte

Die Nacht trägt das Licht
Und das Licht die Namen durch die Nacht
Friesische Küche? Persische

Ich treff Prinz Istro, wir werden ein Paar
Verrückte Vögel in einer verrückten …
Was? Ein Ungeheuer, ungeheures Glück

Heute wird sie zwanzig, wieder mal
Älter nie, jedenfalls nicht am Stück
Wem sie gehört, ist ihr egal

Was hast du nur gemacht mit mich
Sobald ich atme, dichte ich

Lust auf Leben

Hab heut mit meinen Kumpels abgehangen, Mo und Comirnaty,
dann kam Spike noch umme Ecke, Janssen, Astra und Abdala,
irgendwann ging voll die Party …

Wer

East Princess, Atmen im Gegenwind

Das Zimmer kalt, das Fenster blind vom Atem
Der verbrauchte Äther gibt dem Zweifel Halt
Die Ranken der Ratlosigkeit fesseln meinen Arm
Was ich weiß, passt in eine kleine Hand: Träume
Ich seh den Weg, den Strand, die Erdbeerbäume
Den Wind, der die Beeren in meine Körbe weht
Ich steh an der Tür, die nur du öffnen kannst

Was

Berlin ist immer weniger Berlin, mehr irgendwas
Ich hege den Schmerz wie einen gloriosen Schatz
Und gebe dir ein Zeichen, das nur du sehen kannst

Wo

Eine Treppe, ein Gang, eine Tür
und die Nacht über Berlin

Eine Hand ertastet das Dunkel,
die andere fasst das Licht

Nichts ist hier und alles,
niemand kann es sehen

und alle

Kollektivdunst

Über den Dächern steht der Nebel,
der Himmel ist eins, in Unkenntlichkeit,

unter den Dächern wabern Kreaturen,
Zweifel hängt in den Gardinen,

in den Stuben brennt die Ohnmacht,
der Rauch weht aus dem Gebälk,

Krähen kreisen über den Kränen,
ein einsamer Rabe blickt herab,

der Palast fällt klirrend in den Sand,
die Lügengebäude halten stand,

manche feiern, manche weinen,
eine wäscht die andere Hand,

alles viel zu leise, alles viel zu laut.