Sexy Gesellschaftskritik

Warum bewegt sich die Frau auf der Bühne so mühsam und seltsam fort? Der Grund dafür mutet simpel an: Sie hat einen Stein im Schuh.

Sie schleppt sich zu einer geschlossenen, gläsernen Bühne, die zudem der Wartesaal verschiedenster Figuren ist. Was dann folgt, ist ein dynamisches Feuerwerk aus Wahnsinn, Humor, Sex, nie zuvor gesehenen Choreografien und Bollywood-Theater. Constanza Macras entzündet hier ein Freudenfeuer der Kreativität, das mit einiger Perfektion vom Ensemble umgesetzt wird. Sie quält uns nicht mit der gepflegten Langeweile, auf die viele ihrer Kollegen setzen, weil sie fürchten, sonst nicht ernstgenommen zu werden.

Die Schaubühne zeigt uns das Theater unseres egomanischen Daseins im Hier und Jetzt.

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