Regen? Regen!

Traufe

Wirfst hinab zu uns, aus schwer
tragender Himmelwatte – Heil,
wir ankern an dunkler statt, von
Halt befreit, in deiner Losigkeit!
Laternenschimmer, Farbenspiel
der Ampelleuchten, Widerschein
von Stubenhell im Abglanz des
Granitmassivs; Seen in Asphalt,
Katzenaugen hinter Fensterglas.
Ich flanier’ am Pflasterstrand –
wogender Blätter Blattgerausch,
Trommeln stürzender Tropfen
spielen zum Orchester auf; über
Häuserwände eilendes Blau –
nebelner Atem des Morgengrau,
ich fühle uns verbunden: Heiße
mich! Dein Tränenreich komme,
ja, ich will!

[ostprinzessin]

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