Das letzte Lied

Wahrhaft vortreffliche Umsetzung von Jeff Zach, berührend melancholisch, punktgenau, verwandlungsstark!

„Manchmal, wenn wir Glück haben, blühen kurz vor dem Tod von Menschen ihre Lebensgeister noch einmal auf, oft um ein altes Geheimnis zu lüften oder eine verloren geglaubte Geschichte zu erzählen.

Zwei solche unvergesslichen Erlebnisse hatte der Schauspieler Jeff Zach als Zuschauer. Erlebnisse, die ihn nicht mehr losgelassen haben, die vor allem in ihrer Verknüpfung etwas fast Mythologisches bekommen. Das eine Mal trug sich vor fast dreißig Jahren in einem Gefängnis in den USA zu, wo ein Mörder am Abend vor seiner Hinrichtung ein bizarres Abschiedskonzert gab; das andere Mal vor drei Jahren, als in einem Altenheim für Künstler in Österreich ein über neunzig Jahre alter Begräbnisviolinist eine unglaubliche Beichte ablegte.

Jeff Zach wird diese beiden Erlebnisse vor Publikum wiederbeleben. (…) Unbeirrbar im Sammeln ungeheuerlicher Chroniken von obskuren Grenzgängern und Randexistenzen mitten unter uns, präsentieren Meyer&Kowski ein Diptychon in zwei Figuren, zwei Variationen über die Frage: was bleibt, wenn ich gehe?“

Im Theaterdiscounter, Klosterstr. 44, Berlin Mitte.

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