Oh my Irma

Hält, was es verspricht: Smart, eigen, überzeugend debil.

„Ja, ich habe es getan! Aber es war nicht meine Schuld.“ Eine seltsame junge Frau steht mit aufgeschlagenen Knien und blutbefleckten Händen vor dem Publikum. Sie wollte ein Verbrechen lösen und hat aus Versehen selbst eines begangen. Eine fesselnde, rasiermesserscharfe Lebensgeschichte und aberwitzige Krimiparodie.

Das schräge, kraftstrotzende Bekenntnis OH MY IRMA der kanadischen Autorin und Performerin Haley McGee gewann Festivalpreise in der ganzen Welt, unter anderem in New York, Amsterdam, Kiel und im Kosovo.

Treffen Sie Mission Bird – eine nicht unbedingt als gesellschaftsfähig zu bezeichnende Type, die zwischen manischer Aufregung und desperatem Trübsinn hin und her gerissen wird. Mit nichts als Hornbrille und Koffer bewaffnet redet sie auf das Publikum ein und zieht ihre Zuhörer immer mehr in die Logik der eigenen Welt. Mit dem Ziel den Tod von Irma aufzuklären folgt sie der mysteriösen Spur eines Wäschestücks bis in die Wohnung eines fremden Mannes. Wo schließlich alles komplett schief läuft, als sie auf dessen Hund stößt – auf dessen sehr fetten Hund. Plötzlich befindet sich Mission Bird in der Situation ihre eigene unumkehrbare Tat verteidigen zu müssen.

Allerfeinstes Storytelling gepaart mit atemloser Beat Poetry: OH MY IRMA bewegt sich zwischen Heiterkeit und Verzweiflung und stolpert dabei in die Frage, ob es so etwas wie bedingungslose Liebe gibt? Für jeden? Auch wenn man etwas getan hat, was sich jetzt nicht mehr ändern lässt?

Im Theaterdiscounter.

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