Nach dem Tod: Essen wie bei Oma

Ja, ein Mensch, den ich liebe, der kann sterben, wird sterben, muss sterben. Sein Verlust ist ein schmerzhafter Riss ins Herz und stellt mich vor unvorhergesehene Herausforderungen. Der Tod ist kalt und herzlos und endgültig, aber nicht schlimm für den, der gestorben ist.

Wenn sich der Schock und der große Stress ein wenig gelegt haben, dann leuchtet im Hinterbliebenen ein kleines Licht im Dunkel der verletzten Seele. Ein wenig Trost und Liebe spendet dann z. B. ein leckeres, einfaches Essen in einem öffentlichen Lokal. Das hübsche, kleine arema in der Birkenstraße kann kurz nach seiner Eröffnung bereits mit den köstlichsten Schinkennudeln von Berlin aufwarten.

Das ist Balsam für die Seele. Ich will sagen: Solche Versöhnungen mit der Welt sind wichtig.

Arema

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