Rebellion auf Queerisch

Die Bullizei: sie beobachtet uns. Sie legt uns Steine vor’s Queeromobil, wo es nur geht. Sie geht gegen Überschreitungen und Ausschreitungen vor. Aber sie kämpft in einem asymmetrischen Krieg: Hier die queerdemokratische Basisstruktur, dort die hierarschische Befehlsstruktur. Hinter letzterer stehen: die Regierenden.

Die Regierenden also beehren uns mit ihrer hochheiligen Aufmerksamkeit. Auf jene können wir zwar traditionell gern verzichten, aber vielleicht haben die lieben Regierenden ja doch auch noch ein paar mehr Gründe, uns nicht aus dem Auge lassen zu wollen. Haben sie? Ja, haben sie. Sie werden wohl längst ahnen, dass auf (Repressions-) Dauer ihre Drohkulissen allein nicht ausreichen werden. Also müssen sie üben; Übung für den Ernstfall, für den Fall nämlich, dass unsere queerrevoluzzionäre Parade eines Jahres spontan den Abzweig nehmen wird, direkt hin zu ihren schicken Schreibtischen.

Oder habe ich geirrt? Wollen wir weniger?

Live queer and rebel! Diesen Gefallen sollten wir uns tun. Und ihnen auch. Allen.

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