Stay wild!

8. März 2014

prinzessinnentag

Herzlichen Dank an Herrn Schneider in Cottbus, für Wildblumen und Sinn und In-die-Pfütze-Springen.

Dancing Ljudmila

1. März 2014

Soberngrad, Februar 2014

Princess meets God

1. März 2014

Soberngrad, Februar 2014

Pfalz of Soberngrad

Pfalz of Soberngrad

Bad Room Soberngrad

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Dancing Ljudmila

Dancing Ljudmila

Fount of God, Ostprinzessin

Princess meets God at Fountain of God.

East Princess found of God

Found of God.

Soberngrad Sessions

17. Februar 2014

Meine Seminarwoche in Soberngrad, Pfalz, zum Thema SECURITY aus Sicht von Herrn Schneider aus Cottbus. Herzlichen Dank!

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Wahrheit im Verhör

7. Februar 2014

Mitten im ehemaligen Ost-Berlin wird sich die Performerin Linda Löbel – geboren und aufgewachsen in der DDR – für die Dauer von drei Tagen und Nächten in einem abgegrenzten Raum im Theaterdiscounter aufhalten. Ständig wiederholt sich dieselbe Situation: eine Vernehmung, zwei Personen in einem Raum – die Performerin und der bzw. die einzelne Zuschauer_in.

truth-and-dareTotalitäre Systeme sammeln private Informationen ihrer Bürger. Das Ziel: Völlige Transparenz. Oft geschieht das Preisgeben von Privatem heute aber zugleich in einem Akt völliger Freiwilligkeit. Das Private ist durch die Veröffentlichungsangebote der Informationsindustrie radikal transparent geworden. Die aktuelle NSA-Affäre hat die Brisanz beider Entwicklungen in den medialen Vordergrund gerückt.

truth-and-dare-performanceTRUTH AND DARE lädt Sie ein, aus der Rolle als Zuschauer herauszutreten und zum handelnden Akteur zu werden. Sie bestimmen das Thema der Vernehmung: Was sind die Fragen, die Sie in Anbetracht aktueller gesellschaftlicher Entwicklungen tatsächlich beschäftigen? Sie haben dreißig Minuten Zeit, die Performerin zu deren privater Lebensrealität zu befragen. Ihre Notizen zu den Antworten, Ihre Beobachtungen, Ihre Einschätzung werden nach Beendigung des Gesprächs gesammelt – so wird Ihr persönlicher Blick auf die Performerin zum Teil einer totalen Beobachterperspektive. Den Abschluss der Performance bildet eine Lesung am letzten Tag: Linda Löbel wird nach dem dreitägigen Vernehmungsprozess die gesammelten Notizen verlesen. Performerin und Publikum werden gleichzeitig Zeugen einer kollektiven Wahrheit.

Eine Geschichtsschreibung unbekannter Biografien normaler Leute. Mit überraschenden An- und Einsichten, Abgründen und Auseinandersetzungen. Am Ende hielten dann nur die Nerven der seit Tagen in Verhöre involvierten Performerin Linda Löbel nicht. Die ertragreichen Aussagen aus den Verhören wurden teils unverständlich, teils unmotiviert vorgetragen, der unvorbereitete Zuschauer hatte Mühe, den Fragestellungen zu folgen und durch den biografischen Dschungel der Verhörten zu finden.

Im Theaterdiscounter.

Aasgeier der Verfickung

29. Januar 2014

mongoflipperDie Farce beginnt in Mongosprache. Was sich dann entspinnt, ist ein weitgehend ironisches und doch ernstzunehmendes Spiel im Spiel über einen sympathischen Behinderten namens Bernd, der den behinderten Pascal spielen soll und sich während der Proben als rachsüchtiger, rassistischer Nazi entpuppt, dennoch aber bis in den Schluss hinein Sympathieträger bleibt.

mongoflipper_mariakron„Aasgeier der Verfickung!“, empört sich Bernd, das behinderte Germanenkind, und tränkt seine Wut am Runenquell arischer Germanie. Die Sehnsucht nach Normalität geriert Größenwahn. Den anderen Darsteller-Darstellern wird’s allmählich zu bunt; einer in Naziuniform schmeißt entnervt die Brocken hin: „Ich fick dich kaputt und spritz dir ins Gesicht!“, wirft er dem Regisseur an den Kopf und geht.

Mongoflipper von MARIAKRON: Dank Verena Unbehaun in der Rolle des „anders begabten“ Bernd alias Pascal und einiger Lachsalven ein in mancherlei Hinsicht starkes Stück. Text und Regie: Cornelius Schwalm. Zu sehen im Theaterdiscounter.

Drei Freunde

8. Januar 2014

Patrick: „Was is?“
Jamal: „Meine Tasche is voll schwer!“
Ümit: „Da is Big Mama drin.“
Patrick: „Wer?“
Ümit: „Big Mama. Kennst du Big Mama? Die is voll dick.“
Jamal: „Ich muss hier raus.“
Patrick: „Bis morgen, Alter, wasch dich!“
Ümit: „Morgen um acht. Tschö!“
Jamal: „Ja, ciao – grüß Tschaschi!“

Drei Drittklässler auf dem Weg nach Hause.

Berlin, 2014

Princess meets das hohe H

20. Dezember 2013

29. Soirée musicale

20.12.2013, 19 Uhr
Park-Klinik Sophie Charlotte
am Schloss Charlottenburg, Berlin

u. a.

Mein Bruder macht im Tonfilm die Geräusche
Jesus Christ Superstar
Silver Bells

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Eintritt frei!

East Princess Superstar

14. Dezember 2013

Weihnachtskonzert der Musikschule Fanny Hensel,
u. a. mit Ausschnitten aus Jesus Christ Superstar.

Sonntag, 15.12.2013, 17 Uhr.
Himmelfahrtkirche am Volkspark Humboldthain, Berlin.
Eintritt: 4, erm. 2 Euro.

In der Rolle des Jesus: East Princess.

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Wir freuen uns auf Sie und wünschen Ihnen einen angenehmen Konzertabend!

www.ekhu.de

weihnachtskonzert

Love.abc

12. Dezember 2013

In der Reihe „Liebe im Discounter“: love.abc. Überzeugende Performance, vergnüglich und unberechenbar, charmant gemacht. Im Theaterdiscounter.

Die Berlin-Premiere von love.abz ist das Ergebnis eines dreijährigen Sprachexperiments zwischen Mensch und Maschine. love.abz ist witzige Komödie und intelligente Sprachphilosophie zugleich.

Seit 2010 lässt der finnische Bühnenautor und Regisseur Otso Huopaniemi sein Bühnenstück An ABZ of Love durch Google Translate übersetzen. Das Stück wurde in einer endlosen Kette von Finnisch zu Englisch zurück zu Finnisch, von Mensch zu Maschine und vice versa übersetzt und dabei überschrieben. Internationale Aufführungen fanden u.a. in New York und Helsinki statt.

Was als Experiment zu maschineller Übersetzung begann, hat sich zu einer fesselnden Performance entwickelt, die die Brüchigkeit von Sprache, Qualitäten von Verständigung und unser noch unabgeschlossenes Verhältnis zu Maschinen untersucht.

Für die Berlin-Premiere stehen drei Performer auf der Bühne, die als Nicht-Muttersprachler das Babellogue love.abz um eine Schraubendrehung weiter ins Deutsche übertragen. Mit Hilfe von Google Translate und Spracherkennungsprogrammen entsteht die Performance live in Anwesenheit des Publikums und hinterfragt dadurch die Autorität des Autors in besonderer Weise.

Zwischen den Sprachen und zwischen Mensch und Maschine verliert sich der intendierte Sinn. In den dadurch entstehenden Lücken findet Liebe in all ihrer Brüchigkeit und Unformiertheit Platz. Oder behält der 4. Autor, der Computer, das letzte Wort?

Von Otso Huopaniemi. Mit Josep Caballero García, Lee Meir, Ania Nowak.

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Save your Love

6. Dezember 2013

In der Reihe „Liebe im Discounter“: SAVE YOUR LOVE – Part I. Für Kopf und Herz, klug, bezaubernd, schrill. Im Theaterdiscounter.

Save your Love – Part I

/ Live-Dekonstruktion einer Paarbeziehung

Die Geschichte einer Liebe in Zeiten von Internet und Kapitalismus, zusammengepfercht auf 35 Berliner Wohnungsquadratmetern.

Ein Liebespaar versucht der Ökonomie der Gefühle zu entkommen. Leben zu zweit in einer Einzimmerwohnung: Der einzige Raum ist Esszimmer, Schlafzimmer, Wohnzimmer, Kleiderschrank, Toilette, Bad und Küche in einem. Ohne jegliche Privatsphäre laufen die beiden Gefahr, zu standardisierten Wohnattrappen zu werden. Autobiografische Bezüge der Darsteller schleichen sich ein und die Performance gerät zur kollektiven Paartherapie. Gegenstände verlieren ihre Funktionalität und werden zu Skulpturen. Der poptraumatische Bühnenraum des Malers und Bildhauers Adar Aviam bricht auseinander.

Dabei schaltet sich immer wieder der Metadiskurs ein: In Save your Love – Part I speist der sich aus den Märchenbildern von Soap Operas und Hollywoodfilmen, ebenso wie aus Eva Illouz‘ Theorie des emotionalen Kapitalismus und Zygmunt Baumans post-panoptischen Schriften. Aus Pornos und Lifestyle-Magazinen, Gender Studies und der ironischen Abarbeitung an den eigenen Paarbeziehungen.

Positiv peinliche Momente des Wiedererkennens entstehen. Und am Ende ist nicht mehr unterscheidbar, ob Klischees Klischee oder Wirklichkeit sind. Reale Begegnungen von Menschen, die sich aus ihrer Ikeawohnlandschaftshöhle in die Online-Partnersuche über Matching-Punkte, öffentliche Selbstdarstellung und Algorithmisierung des Gefühlslebens stürzen.

Von und mit Ariel Nil Levy , Hila Golan und Niva Dloomy.

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Dantons Dilemma

16. November 2013

Im besten Sinne theatralisch. Nur: „Das Umsetzen der Ideale scheitert eben doch immer an der Umsetzung der Ideale – oder umgekehrt.“ Im TD.

Dantons Dilemma ist ein wilder Trip durch Lichtinstallationen und Beat. Sir Gabriel Dellmann rauschen durch die sagenumwobenen Sümpfe der Pseudodemokratie, passieren das Spukschloss der Feingeisterei und robben ihre trägen Leiber über den Gipfel der Unterhaltung bis ins Einmachglas der Sinnstiftung. Unterwegs ziehen sie mehrere Altmeister zu Rate – einer von jenen schließt sich ihnen an: Georges Danton – Experte für angewandte Revolutionswissenschaften…

Sir Gabriel Dellmann entwickeln einen ordentlichen Pessimismus gegenüber revolutionären Ansätzen. Sie mixen original Büchnerzitate in einer Textcollage neu ab, die kühn eine Bestandsaufnahme der aktuellen gesellschaftlichen Verhältnisse behauptet. Mit keinem geringeren Ziel als einem Diskurs zur Lage der Nation hinterfragen sie die demokratische Ordnung. Sie werden persönlich und streifen aktuelle politische Ereignisse, die unser tägliches Leben betreffen.

Plötzlich springt Lenz um die Ecke und knotet Robespierre die Schürsenkel zusammen, Slavoj Zizek belegt einen Häkelkurs bei P. A. Samuelson und Marion ist sooo begabt, hat aber leider, leider, einen gewissen großen Unbekannten sehr, ja, sehr lieb.

140 Pappkartons, viele Perspektiven & Projektionsflächen, Musik, 6 Baustangen, 5 Standardpodeste, 4 Performer, 3 Theken, 2 Beamer und 1 Störfaktor – skizzieren eine Welt, die im Innersten zusammenfällt.

Mit Janina Rudenska, Fiona Metscher, Martin Hohner und Matthias Hecht.

Just a perfect day

14. November 2013

Klassenvorspiel der Musikschule Fanny Hensel
im Puttensaal am Luisenbad, Berlin-Wedding.

14.11.2013, 19.00 Uhr / Eintritt frei.

U. a.

Marten Mühlenstein / E. Princess:
Die heimliche Ehe (Il matrimonio segreto), Domenico Cimarosa, 1792.

E. Princess:
Perfect Day, Lou Reed, 1972.

Let’s call the whole thing off

2. November 2013

Boogie-Blues-Brunch 2013

Kulinarische und musikalische Spezialitäten erwarten die Gäste im Restaurant LaLuz in den Weddinger Osramhöfen.

Sonntag, 03. November 2013, 11 Uhr
Restaurant LaLuz, Oudenarder Str. 16, B-Wedding
Buffetpauschale: 11,90€
Kinder bis 12 Jahre: 7,90€

U. a. mit dabei:

Marten Mühlenstein & E. Princess: «Let’s call the whole thing off» (1936)

Wir können auch anders

27. Oktober 2013

27.10.2013, 16 Uhr – «Wir können auch anders!»

Gemeinschaftskonzert der Musikschule Fanny Hensel
im Puttensaal am Luisenbad, Berlin-Wedding.

Klavierbegleitung: Robert Nassmacher.

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Eintritt frei.