Kopie und Abfall

9. Mai 2015

Barbarellapark: ein Stück von copy & waste. Der Name ist Programm. Ein Canastaabend wäre vermutlich spannender gewesen. Ergo: Die Parodie geht voll auf. Im Theaterdiscounter. Großartiges Bühnenbild von Silke Bauer.

Barbarellapark ist ein Musical über Mobilität, Sex und Verwirrung – aber warum, weiß gerade niemand mehr. Irgendwie sind alle verloren in jenem Land, das Geschwindigkeit heißt. copy & waste erzählen uns die Tourgeschichte der Erfolgsshow.

barbarella-parkWie im Pop-Film-Klassiker von 1968 rettet Barbarella auch in der Musical-Adaption das Universum – naiv und freizügig unter Einsatz aller sexuellen Waffen. Allerdings geht es nicht mehr um den interplanetaren Frieden. Barbarella kurbelt jetzt die Weltwirtschaft an. Sie soll den flexiblen und mobilen Arbeitsstil der creative class im gesamten Universum verbreiten.

barbarellaparkDieses Programm kann die Musical-Truppe nach zehnjähriger Auftritts-Odyssee heute nicht mehr unterschreiben. Seit Jahren immer auf- und abbauen. Zelte aufschlagen für gefühlte Sekunden. Und abbauen und auf. Die Proben stets im ausgedienten LKW einer Umzugsfirma, auf einem Parkplatz oder am Rande eines Jahrmarkts neben dem Autoscooter. Aber die Show läuft gut.

barbarellapark-musicalDerweil beginnen die wichtigen Diskussionen erst nach dem Applaus: Wer will und muss warum gehen, und ist das Freiheit oder Flucht? Und kommt man eigentlich jemals woanders an, oder ist das mit der eigenen Biografie so, wie wenn man von Essen nach Dortmund fährt und dann doch wieder in der gleichen Fußgängerzone steht?“

Mit Janna Horstmann, Cathrin Romeis, Sebastian Straub, Sebastian Thiers, Lisa Flachmeyer. Text: Jörg Albrecht. Regie: Steffen Klewar. Dramaturgie Wilma Renfordt. Musik Matthias Grübel. Bühne: Silke Bauer.

Göttliche bei Ernst

6. Mai 2015

Immer einen Besuch wert: Tima die Göttliche bei Ernst. Herrliche Lieder und Geschichten, einmal monatlich.  Voller Kraft und Zauber – einfach herzlich!

InTima geht’s nicht!
Tima die Göttliche solo live in concert

Tima singt und plaudert über Lust und Frust der Liebe, über Politik und das Leben in Berlin. Mit perfektem Fingerspitzengefühl schöpft die Göttliche aus den kleinen und großen Alltagsgeschichten einer Tunte und überrascht das Publikum zuweilen mit scheinbar banalen Problemchen, die sich dann jedoch zu Tragödien entwickeln. Zur eigenen Unterstützung nutzt sie dabei Halbplaybacks, die in ihrer Form wohl einzigartig sind…

Weißensee Masters

6. Mai 2015

BMP – BERLIN MASTERS PREVIEW

berlin-masters-previewEröffnung: Donnerstag, 7. 5.2015 – 19 Uhr, Brunnenstraße 190, 10119 Berlin.

Anlässlich der Meisterschülerausstellung der Weißensee Kunsthochschule im Juli 2015 stellen sechs Meisterschüler_innen des Fachgebiets Malerei ihre Positionen vor: Sascha Brylla, Caroline Corleone, Martin Maeller, Valeska Rein, Michi Schneider, Marianne Thörmer.

Ausstellungsdauer: 8.-11.5.2015,
Öffnungszeiten: täglich von 14 bis 20 Uhr.

Kurz vor Zwanzigtausend

2. Mai 2015

mietenvolksentscheidDer Berliner Berliner Mietenvolksentscheid steht nach nur wenigen Wochen kurz vorm ersten Etappenziel: der benötigten Sammlung von 20.000 Unterschriften.

Wer noch nicht unterzeichnet hat, kann hier sehen, wo er das tun kann, oder direkt ein PDF der Unterschriftenliste ausdrucken.

Das „Gesetz über die Neuausrichtung der sozialen Wohnraumversorgung in Berlin“ braucht dich. 😉

Weiter geht’s!

Nepal à la Krähenbühl

30. April 2015

Ein Abend voller Verständnisschwierigkeiten. Tolles Bühnenbild!

/ ein semidokumentarisches Road-Drama

nepal_td1977 reist ein kleiner Junge mit seiner Familie nach Kathmandu. Sein Vater wird dort Hängebrücken bauen. Heute ist dieser Junge älter als der Vater damals, und obwohl die Familie nach einigen Jahren wieder in die Schweiz gezogen ist, hat ihn Nepal nie ganz losgelassen. Jetzt ist er zurückgekehrt in das Land seiner Kindheit und hat versucht zu verstehen, wie es dazu kam, dass dieser fremde Ort ein Teil seiner Erinnerung wurde. Er hat die Brücke gesucht, die sein Vater einst über den Kali Gandaki baute, hat mit Entwicklungshelfern, Ethnologen, Musikern, Schriftstellern, Busfahrern und Schauspielern gesprochen. An der Seite der Göttin Durga hat er gegen den Dämonenkönig gekämpft und wurde auf der Suche nach dem Haus seiner Kindheit vom Moloch Kathmandu verschluckt.

nepal_roadAus den Bildern, Tönen und Texten, die er von dieser Reise mitgebracht hat, baut er eine interkontinentale Theatermaschine, die Traumbilder ausspuckt und Musik produziert und dabei die Frage aufwirft, wie es dazu kam, dass wir die sind, die wir sind, und ob es Orte gibt, wo wir hingehören. Idee/Spiel: Sebastian Krähenbühl, Regie: Lukas Bangerter, Bühne: Petra Kenneth, Lukas Bangerter.

Im Theaterdiscounter.

Ich bin schwarz

28. März 2015

KoNGOland: eine fesselnde Entlarvung des lukrativen Business „Entwicklungszusammenarbeit“. Spannender Einblick, fein pointiert – ironisch, sarkastisch, ernstgemeint zugleich; eine Operation am offenen Herzen, im Theaterdiscounter.

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KoNGOland / eine theatrale Fallstudie

kongolandWeiß hilft Schwarz. Helfen ist heilsam, denn dann können wir etwas tun. Von uns für Afrika. Aus Gesprächen mit deutschen Expats und Entwicklungszusammenarbeitern montiert Nina Gühlstorff den Text zu einer aktuellen Theaterstudie über den Glauben ans Helfen. KoNGOland zeichnet das Netz einer strahlenden Charity-Kultur, wie sie uns gefällt. Und es mag am deutschen Wesen, einmal noch die Welt genesen.

die-welt-wird-schwarzAuf der Bühne steht der deutsche Brunnenbauer in Afrika. Er ist auch Expat, NGO-Mitarbeiter, Entsendeorganisation, Aussteiger und Kulturbotschafter. Er betreibt Technologie-, Wissens- oder Bildungsexport, sammelt Hilfsgüter und Spenden und kennt die Transportwege in Richtung Global South. Er hat aus seinen Vorstellungen und in seinen Warenlagern ein Land entwickelt, von dem er hier als KoNGOland berichten wird.

kongoland-stueckDer Schauspieler Laurenz Leky war im Kongo unterwegs und erzählt von seinen Reisen und zahlreichen Begegnungen vor Ort. Im lebendigen Dialog mit den Zuschauern argumentiert er aus verschiedenen Sichtweisen und versucht die Dokumentation eines fiktiven Kongolands, bevor es vielleicht schon bald gänzlich verschwunden sein wird: „Die Welt wird schwarz“, prophezeit der Philosoph Achille Mbembe und entwickelt ein neues Weltbild. Leky macht uns auf ganz eigene Weise durch den unverstellten Blick zurück mit dieser Zukunft bekannt.

Princess meets Königin Ester

5. März 2015

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Berlin, Purim 2015

Beruf: Terrorist

21. Februar 2015

/ multimediales Bootcamp zu Antiislamismus und Jihadismus

Seit einem Jahr hat sich der Performer äußerlich und innerlich der islamistischen Szene angenähert, sich eingefühlt und kundig getan – heute nun präsentiert er einen Zwischenstand seiner Metamorphose. Im Mittelpunkt der Publikumspräsentation stehen Ausbildung und Trainingseinheiten. Mit leuchtenden Augen beschreibt der Performer einerseits die Ästhetik eines Anders Breivik, andererseits die lächerlich anmutende Agitation verschiedener Salafisten und Islamisten. Entstanden ist ein durchaus interessanter Beitrag zum Thema „Empathie für Hassprediger“, aber eben auch eine größtenteils langweilende, teils schwer nachvollziehbare „Recherche“-Arbeit ohne besonderen Erkenntnisgewinn. Im Theaterdiscounter.

„Im kommenden Bürgerkrieg willst Du nicht zwischen den Fronten aufgerieben werden. Was tun? Die Gegner der Demokratie ernst nehmen heißt, Integration als virtuelle Kampftechnik zu kultivieren. Du bist Anders Breivik, du bist Dennis Cuspert, du bist die Pegida, du bist Al-Qaida, du bist Charlie Hebdo, du bist tolerant.“ (aus dem Produktflyer des ANDERS™-Systems)

andersbootcampIm Sommer 2011 zündete Anders B. in Oslo eine Autobombe und erschoss anschließend auf der Insel Utøya mehr als 60 junge TeilnehmerInnen eines sozialdemokratischen Nachwuchs-Camps. Wenige Monate später zog die Polizei aus einem halb verbrannten Wohnmobil in Eisenach den NSU in die deutsche Öffentlichkeit, während sich in einer Hinterhofmoschee in Solingen die Millatu-Ibrahim gründete, deren führende Mitglieder mittlerweile für den „Islamischen Staat“ kämpfen.

anders_internilSeit Anfang 2014 wühlt der Berliner Kulturschaffende Arne V. im Auftrag von internil in einem Haufen islamfeindlicher und jihadistischer Propaganda. Als waschechter weißer männlicher einsamer Kulturwolf trainiert er Muskeln und Hirn, studiert Schriften und Videos, verleibt sich täglich im Internet die großen Hasschöre des postpolitischen Deutschlands ein. Er arbeitet hart an seiner Zukunftsfähigkeit und einer neuen Erfolgsperformance für internil. Seine Fortschritte dokumentiert er unter http://anders.internil.net.

anders-bootcamp-tdIn den letzten Monaten haben auf deutschen Straßen „Hooligans gegen Salafisten“ und „Patriotische Europäer gegen die Islamisierung des Abendlands“ demonstriert. Der IS veröffentlichte ein Video, in dem Deutschlands berühmtester Jihad-Propagandist Dennis C. einen frisch abgeschnittenen menschlichen Kopf in der Hand hält. Wir hätten Charlie gewesen sein können. Täglich tobt sich in den Kommentaren deutscher Zeitungen und Online-Medien eine Aggression aus, die nicht neu ist, aber sich zunehmend organisiert. Politikmüdigkeit in Deutschland? Dann hoffen wir lieber, dass niemand aufwacht.

Februar 2015: Angesichts der jüngsten Entwicklungen am Extremismus-Markt hat internil beschlossen, in die konzeptuelle Offensive zu gehen. Um sich neben PEGIDA als weiterer Newcomer auf dem politischen Bildungsmarkt zu etablieren, wurden Arnes authentische Erfahrungen zu einem theatralischen Dienstleistungsprodukt weiterentwickelt. Erstmals präsentieren er und seine Klone (inter)kulturell interessierten Gästen nun die Coaching-Module des ANDERS™-Systems. Im kurzweiligen Pecha-Kucha-Bootcamp-Format können Sie im Theaterdiscounter aktiv islamfeindliche, jihadistische und kulturmarxistische Extremismen trainieren und Ihre politischen Verdrängungskapazitäten testen.

Fight Palast

11. Februar 2015

Ein kurzweiliges, exzellent gespieltes, überraschend sinnreich-politisches Schaustück aus der Schweiz: handfest, herzlich, hieb- und stichfest. Von und mit Dennis Schwabenland, Christoph Keller und Nina Mariel Kohler, im Theaterdiscounter.

/ auf den Spuren der Generation Y: Join the Club!

Sind aufgewacht und haben diese #wutimbauch:

Wer macht mit? #aufdiefresse! #PENGPENG!

Keiner braucht die #zermürbendenroutinen und #wiederkehrendenmuster unseres Alltags, die #selbstlügen und unsere #beschissenendigitalen:-)profile! Wir geben nen Fick auf #moralischeselbstkontrolle und #hipster-narzissten!

Wir sind nicht frei, wir sind #generationY! ROFL! #hashtag

Wir werden selbst zum #FIGHT! Palast: #workout #training #kämpfen @abgefuckte_Mucki-Bude & @Drecks-Prekariats-Nebenjob! $$$

Lust auf Deine #animalischbrutaleseite und Deine #zerstörungskraft! #lassesraus

Wer eignet sich? Wirst DU aufgenommen? #membersonly!?

fightpalast_tdPENG! Palast kreiert seine eigene Kampfarena, lebt seine unterdrückten Sehnsüchte aus und geht durch die eigenen idealistischen Utopien k.o.! Bisher eher kampfunerprobt experimentierten PENG! Palast mit Strategien und Aktionen des Kultromans Fight Club und stürzten sich in wochenlanges knochenhartes Kampftraining von Kickboxen über K1 bis zu Muay Thai.

fightpalastFür FIGHT! Palast wurden eigene Erfahrungen mit mies bezahlten Nebenjobs, stinkig-stickigen Kickboxkellern und persönliche Erlebnisse aus kuschligen Selbsthilfegruppen mit Szenen aus dem 90er Jahre Roman verwoben. Der Kultroman der Generation X beweist sich dabei als überraschend praxistauglich für eine kritische Auseinandersetzung mit der vermeintlichen Freiheit und Selbstbestimmung der Generation Y.

Nur wer das Risiko einer Niederlage eingeht, kann auch siegen. Join the Club!

Auf & Auf für alles Andere

7. Februar 2015

Heute, 19 Uhr – Auf & Auf
Abteilung für Alles Andere
Ackerstr. 18, Berlin-Mitte

Die Tattoomuseumswerkstatt
Rhythmische Bildnarben

Wir drehen die Kunstsache, die Sache mit der Kunst, mal ein wenig um. Unsere künstlerischen Fertigkeiten und Fähigkeiten stehen euch, den RezipientInnen zur Verfügung. Tragt einen Stimmungsbegriff an uns heran, wir setzen diesen, für eine kleine eigendynamische Spende, grafisch und melodisch hautnah um. Mit euch gemeinsam entsteht in dieser Werkstatt ein archivierendes dokumentarisches Arrangement aus Bild- und Klangerzeugnissen, welches darauf vom 11.-13.02.2015 noch einmal als Gesamtkonstrukt gesichtet werden darf.

Der Gedanke, die Skizze, das Zerwürfnis und die (letztendliche) Ver(s/n)etzung, entweder als Erstlingswerk oder Neubestimmung von Vorhandenem, den Charakter nicht mehr tragend. Das Endliche, Unendliche, scheinbar Unwiderrufliche als Suche und (feste) Entscheidung wie auch etwaige (In-)Fragestellung. Eine Hommage an den Zeitgeist und das, was ein (Ich-)Gefüge (re-)präsentiert. Als Statement zur (besiegelten) Zugehörigkeit. Wir entscheiden unterschiedlich. Frank Walter (freischaffender Künstler, Tätowierer und Grafiker / Peine), Bianca Gröger (freischaffende Künstlerin, [Justiz-]Pädagogin und Doktorandin der Ästhetischen Erziehung und Bildung / Leipzig & Berlin)

Gleichgestellte Gäste: Andreas Hachulla (Architekt, Musiker und Grafiker / Berlin) und TANZ DEN TEXT, BABY – A U F & A U F (Berlin & Potsdam).

Marten Mühlenstein und Ulrich Miller formten Ende 2014 das deutschsprachige DIY-Pop-Duo AUF&AUF. Seither arbeiten sie an ihrem Platten-Debüt. Erste Ergebnisse werden noch in diesem Frühjahr zu hören sein. Im Rahmen der Tattoomuseumswerkstatt werden AUF&AUF spontan improvisierend auf die Publikumswünsche reagieren.

alles-andere

Das große Spekulantenlynchen

24. Januar 2015

Eine Bande Grandes Dames wehrt sich gegen die Vertreibung aus ihrem Bohème-Viertel. „Wir oder Ihr!“ skandieren sie und ertränken die Spekulanten in den Pariser Kanälen. Das Ensemble Mariakron versetzt die unauffällig brutale Boulevardkomödie von Jean Giraudoux von der Seine an die Spree und inszeniert sie als Schlachtfest gegen urbane Durchschnittlichkeit.

die-irre-von-chaillotCornelius Schwalm radikalisiert das betulich angestaubte Theaterstück für die lokal-emanzipative Verwertung. Seine Inszenierung diagnostiziert jene sich über Berlin stülpende neuartige Ordnung, die droht, unseren sympathischen Moloch in die politisch-gesellschaftliche Seelenlosigkeit anderer Städte einzureihen. Durch die Aufwertung ganzer Viertel gedeiht eine leicht zufriedenstellende Klientel und die Unbequemen werden an den (Stadt-)Rand gedrückt. Peu à peu werden Freiheit, Chaos und das raue Temperament Berlins überpinselt und glatt geputzt. Schnödes Ruhemonopol der Besitzer statt tönende Clubseeligkeit der Bewohner. Oder zertrampelt der Durchschnittliche die Phantasten, die Lichtscheuen, die Seltsamen-Einsamen, die Träumer und nachgiebig Nicht-Integrierbaren?

Die ausgemachten Zerstörer werden in einem knallharten Schauprozess zum Tode verurteilt und Berlin aus dem Würgegriff befreit. Klappe zu, Kapitalist tot: Die Guten haben über die Bösen gesiegt. So einfach ist das. Die Spekulanten-Makler-Besitzer-Spießer verwesen im Keller, oben errichten wir romantische Inseln. Dem Aufbruch in eine ungewisse, aber neue Zukunft steht am Ende dieses Abends jedenfalls nichts mehr im Wege.

Mit Silvina Buchbauer, Mareile Metzner, Robert Rating, Anne Retzlaff, Matthias Rheinheimer und Verena Unbehaun, im Theaterdiscounter.

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Bo bo body and soul

22. Januar 2015

Klassenvorspiel der Gesangsklasse Annette Goldbeck-Löwe
Musikschule Fanny Hensel
Puttensaal, Berlin-Wedding
22.01.2015, 19.00

Mit East Princess u. a.

Somebody Loves Me (1924), Klavierbegleitung: Markus Wenz
Text: Ballard MacDonald, Buddy De Sylva. Kompostion: George Gershwin

Body and Soul (1930), Klavierbgleitung: Marten Mühlenstein
Text: Edward Heyman, Robert Sour, Frank Eyton. Komposition: Johnny Green

Broadway im Discounter

18. Dezember 2014

Ein durchaus freudiger Spaß für besondere Freunde des Musical-Genres.

Libretto / hommage total ans Musical

libretto_hommage_totalGlamour und große Gefühle, vorweihnachtlicher Broadwayglanz in Berlin. Auf der Showtreppe und zu Gast im Theaterdiscounter: Die Königin des Entertainments, das Musical. LIBRETTO legt das Regelwerk von Musicals offen und seziert das Genre genussvoll. Treffsicher auf der Schnittstelle zwischen Tanz und Theater kreiert Paula Rosolen mit LIBRETTO ein Post-Musical-Szenario ohne zu ironisieren.

Aus Interviews mit Darstellern, Musikern und Lehrern entwickelt Rosolen eine choreographische Erzählung über die innere Struktur der ihr bis dahin fremden Kunstgattung. Sie zerlegt das Musical in die Einzelteile Theater, Musik, Tanz und überprüft, wie sich diese Elemente wechselseitig beeinflussen und auch getrennt voneinander verhalten. Tänzerische und theatrale Sequenzen sowie Lieder bestehender Musicals werden herausgelöst und uminterpretiert. Hochemotionale Geschichten kunstvoll nicht zu Ende erzählt. Eine Sologesangsnummern eindrucksvoll gestisch und mimisch, aber vollkommen stumm vorgetragen.

Und natürlich darf die berühmte Chorus-Line nicht fehlen! Zwölf Berliner Gäste und fünf professionelle DarstellerInnen erarbeiten für die Berliner Fassung von LIBRETTO bildschöne, gut gelaunte Momente, die den Glamour und die große Gefühls- und Darstellungswelt des Gesamtkunstwerks Musical widerspiegeln. Statt in virtuose Synchronie zu verschmelzen, ist das Kapital dieser Chorus-Line ihre Vielfalt.

Im Theaterdisounter.

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Havin’ a heat wave

14. Dezember 2014

14.12.2014, 17 Uhr: Weihnachtskonzert u. a. mit dem Musical-Ensemble der Musikschule Fanny Hensel, u. a. mit East Princess und Marten Mühlenstein, in der Himmelfahrtkirche am Humboldthain, Berlin.

Heat Wave (Irving Berlin, 1933) / Snow (Irving Berlin, 1942)
Let It Snow (T.: Sammy Cahn, K.: Jule Styne, 1945)

Dichtungsring #37

6. Dezember 2014

Poetry Slam in der Roten Fabrik, Zürich, verdient erobert von Meike Harms und Tino Bomelino, in einem Feldzug aus politischer Satire, begeisterndem Humor und absurdem Theater.

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„Literarischer Wettstreit“ ist schon gar kein Ausdruck mehr für das was geschieht, wenn sich die grossartigsten Poetinnen und Poeten aus dem In- und Ausland mit ihren Texten duellieren und dabei so wunderbar friedlich bleiben. Unter anderem mit dabei sind, der grossartige Tino Bomelino aus Stuttgart, der nachdenkliche Wortzauberer Tobias Gralke, der Kabarettist und Finalist der CH-Meisterschaften Jan Rutishauser, der Poesie-Grossmeister Ken Yamamoto aus Berlin, und die Bayern-Meisterin Meike Harms. Das Publikum bestimmt den Sieger, wie sich das gehört, zu gewinnen gibt es eine Flasche Whisky, wie sich das ebenfall gehört und moderiert wird der Spass von Etrit Hasler und Phibi Reichling und wie sich das am Samichlaustag erst recht gehört, rundet DJ Rastapopoulos den musikalischen Rahmen mit einem zu diesem Tag passenden Programm ab.